Antibiotische Behandlung


Man unterscheidet eine Kurzzeitbehandlung, die jeweils bei akutem Krankheitsgeschehen nur für 2 bis 3 Wochen durchgeführt wird, und eine Langzeitbehandlung, die ständig verabreicht wird.

 

Die Kurzzeitbehandlung wird häufig eine intravenöse Behandlung erfordern, da man auf diese Weise die Bakterien besonders intensiv und erfolgreich bekämpfen kann. Manchmal reicht auch eine verstärkte Inhalationsbehandlung, zusammen mit einem geschluckten (oral gegebenen) Antibiotikum aus, die Bakterien abzutöten.

 

Die antibiotische Langzeitbehandlung (oral oder/und inhalativ) richtet sich gegen Bakterien, die wir ständig mit der Luft einatmen (z.B. "Staphylokokken", "Hämophilus influenzae"). Sie stellen für den CF-Patienten vor allem dann eine Gefahr dar, wenn eine chronische Entzündung in den Bronchien besteht und eine ständige Besiedelung der Bronchien mit Pseudomonas-Keimen nachzuweisen ist.


Die wichtigsten Behandlungsmaßnahmen

sind unter
Mukoviszidose-Therapie (Checkliste) stichwortartig zusammengestellt. Dabei ist zu bedenken, daß von Patient zu Patient große Unterschiede bestehen. Nicht jeder Patient muß jede Behandlung durchführen.
Auf die häufigsten Versäumnisse bei der Behandlung, die man vermeiden sollte, ist unter
Mukoviszidose-Mängel in der Behandlung hingewiesen.

Durch regelmäßiges Aufsuchen einer CF-Ambulanz, etwa alle 3 Monate, und des Krankengymnasten sowie durch ein gutes Krankheitsverständnis wird das Risiko solcher Versäumnisse wesentlich vermindert und die Motivation zur Behandlung deutlich gesteigert.